JUSOS GEGEN VERKAUF UNTER WERT

Kreistag


Bild:Elisabeth Schiller

„Ich habe mehr von dem Beauftragten gehalten.“, meint Oleg Shevchenko, Vorsitzender der Jungsozialisten im Landkreis, „Sich von Bernhard Schönau, dem Bürgermeister von Langensalza an der Nase rumführen zu lassen und das Krankenhaus unter Wert verkaufen, so wie Bernhard Schönau es gerne hätte, ist für einen Beauftragen, der für Finanzen in den Landkreis geholt worden ist, ein echter Tiefschlag.“

Außerdem kritisieren die Jusos die Aufteilung der Finanzspritze durch den Verkauf der Kreisanteile auf zwei Jahre. „Wir brauchen eine schnelle und möglichst hohe Finanzspritze.“, fordert Shevchenko. Außerdem bezeichnet der Juso-Chef Die Bemerkung, das Geld für gemeinnütziges Projekteauszugeben als populistisch. „Genau weil Herr Brodbeck in diesem Sessel sitzt, beziehungsweise saß, weiß er ganz genau, dass die jeweils 7,5 Millionen nur in die Schuldentilgung verplant werden.", erwidert Shevchenko. Für die Jusos ist das eine emotionale Debatte. Denn der Verkauf des Krankenhauses unter Wert sei nicht nötig. „Da können wir es auch gleich sein lassen“, spitzelt der Student der Wirtschaftswissenschaften.