Allgemein Thomas fordert Beteiligung junger Menschen

Die Stadt Mühlhausen möchte in einzelnen Gruppen, bestehend aus Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, an der Vision für die Stadtentwicklung arbeiten. Unser Kreisvorsitzender Thomas Pfeuffer fordert auf, die Jugend mitzudenken: "Wenn die jungen Menschen Mühlhausens hier ihre Zukunft verbringen und sich eine Existenz aufbauen sollen, dann müssen diese maßgeblich an diesen Prozessen beteiligt werden"

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Jusos-fordern-Beteiligung-an-Prozessen-1820166879

Veröffentlicht am 23.05.2017

 

Bildung & Kultur Bezahlung von Lehrer*innen

Unser Kreisvorsitzender Thomas kritisiert die Aussagen der Finanzministerin und ihres Ministeriums zur Wertigkeit pädagogischer Arbeit in Schulen und fordert die Angleichung der Einkommen aller Lehrämter sowie zwischen Beamten und Angestellten.

Veröffentlicht am 20.02.2017

 

INterview in der Thüringer Allgemeine Allgemein Martin Schulz

Ist ein SPD-Kanzlerkandidat Schulz besser als Gabriel?

Martin Schulz ist ein Kandidat, der nicht an der Regierungspolitik der letzten Jahre beteiligt war. Somit kann er eine Politik jenseits der Großen Koalition glaubwürdig vertreten.

Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Inhaltlich wird sich doch nichts ändern, oder?

Inhaltlich ist die SPD in vielen Bereichen gut aufgestellt. Insbesondere soziale Gerechtigkeit ist ein Thema, dass uns am Herzen liegt, das mit neuen Köpfen glaubhafter vertreten werden kann.

 

Was müssten aus Ihrer Sicht die Themen der SPD sein?

Soziale Gerechtigkeit bedeutet für uns Chancengleichheit zu ermöglichen von Geburt an. Kinderarmut, ein hochgradig selektives Schulsystem, zu bezahlende Ausbildungsberufe, sehr geringe Studierendenzahlen aus Nicht-Akademikerfamilien, Generation Praktikum und fehlende Integrationsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose auf der einen und für Zuwanderer andererseits sind Kennzeichen fehlender sozialer Gerechtigkeit, die es zu beheben gilt. Dafür benötigen wir Geld. Dieses Geld ist vorhanden. In der nahen Zukunft werden gigantische Summen vererbt. Dort muss der Staat genauso ran, wie an Kapitalerträge und hohe Einkommen.

Für uns Jusos ist der Internationalismus eine entscheidende Komponente. Von Martin Schulz als Europapolitiker erwarten wir neue Akzente im Verhältnis unseres Landes zu Europa. Wir wünschen uns ein Deutschland in dem europäisch gesprochen wird. Martin muss Impulse hin zu einem solidarischeren Europa setzen.

Kann Ihr Direktkandidat Klostermann diese Themen auch im Unstrut-Hainich-Kreis verkaufen?

Michael steht glaubwürdig für eine sozialdemokratisch geführte Regierung mit einer unmissverständlichen Ausrichtung auf soziale Gerechtigkeit. Es braucht in Zeiten von Rechtspopulismus und einer überall spürbaren Verunsicherung klare Optionen. Die SPD steht für Solidarität innerhalb unseres Landes und in Europa.

Rot-Rot-Grün auf Bundesebene oder doch etwas anderes?

Wir Jusos kämpfen für ein linkes Regierungsbündnis. Ob das nun aus zwei oder drei Parteien bestehen wird, muss sich nach dem Wahlgang zeigen. Sollte es nicht möglich sein, eine sozialdemokratisch geführte linke Regierung zu bilden, sind wir bereit in die Opposition zu gehen.

Veröffentlicht am 06.02.2017

 

Allgemein Jusos verurteilen Abschiebepraxis der Ausländerbehörde

Am Mittwoch, den 27. April 2016 wurde in Obermehler ein Teil der Familie Musta,  aus Albanien, um 5 Uhr morgens  abgeschoben.  Aufgrund der Abwesenheit der ältesten Tochter der Familie entschied Herr R. von der Ausländerbehörde den Familienvater und die 11-jährige Tochter nach Albanien abzuschieben.  Der Grund dieses Vorgehens lässt sich nur vermuten, dass es das Ziel haben könnte den Rest der Familie „zur freiwilligen Ausreise“ zu zwingen.

„Wir sind schockiert über die unmenschliche und möglicherweise auch rechtswidrige Abschiebepraxis der Ausländerbehörde des Landkreises. Wir fordern das Aufgrund dieses Vorfalls, die Abschiebung zeitnah rückgängig gemacht wird und der Familie ein Dauerhaftes Bleiberecht erteilt wird.“, so Thomas Pfeuffer von den Jusos Unstrut-Hainich-Kreis.

Mit diesem Vorgehen hat die Behörde gegen mehrere Artikel der Kinderrechte der UN-Kinderrechtskonvention verstoßen( Art. 9 Abs.1,2,3 Art. 3 Abs.1, Art. 5). Kinderrechte sowie Menschenrechte sind nicht verhandelbar und  dürfen nicht durch ordnungspolitische Interessen ausgehöhlt werden. Durch diese Abschiebung und somit  eine Trennung von einem Elternteil  wird das Kindeswohl gefährdet. Die älteste Tochter der Familie, die sich vor der Abschiebung schon in psychologischer Behandlung befand, sei seit dem Vorfall stark verängstigt und in schlechter psychischer Verfassung.

„Wir wollen und  können diesen skandalösen  Vorfall, der Ausländerbehörde und der Polizei, nicht  akzeptieren und fordern eine lückenlose Aufklärung, sowie damit verbundene Konsequenzen.“ So Pfeuffer abschließend.

Veröffentlicht am 01.05.2016

 

Allgemein Unser neuer Vorstand

Am Samstag den 26.3.2016 haben die Jusos des Unstrut-Hainich-Kreises im Café Freiraum (Mühlhausen) den Vorstand neu gewählt. Der Kreisvorsitzende ist Thomas Pfeuffer (Mühlhausen). Komplettiert wird der Vorstand durch die beiden Stellvertreter Florian Dille (Kirchheiligen) und Michael Mieth (Mühlhausen). „Ich freue mich sehr darüber den Jusos im Kreis in den nächsten zwei Jahren vorstehen zu dürfen“, bedankte sich Pfeuffer für das Vertrauen. Die Förderung der Inklusion, vor allem durch den weiteren Ausbau der Thüringer Gemeinschaftsschulen, stellt genauso eine zentrale Forderung des neuen Vorstandes dar, wie eine Mindestausbildungsvergütung. Außerdem setzen wir uns für eine liberalere Drogenpolitik ein. „Es ist vielen Menschen nicht vermittelbar, dass Alkohol und Cannabis so ungleich vom Gesetz behandelt werden.“ Ziel der Arbeit der Jusos sei es auch weiterhin, die Attraktivität des Kreises für junge Menschen zu steigern.

Veröffentlicht am 31.03.2016